Die Zirbelkiefer

 Die Zirbenkiefer auf ca. 2300 m Höhe

Die Zirbenkiefer der Alpen, pinus cembra, (wird je nach Region auch Zirbel, Zirbn, Zirm, Arve genannt) ist die Königin der Alpen. Sie wächst sehr langsam auf ca. 1500m – 2500m Höhe, manchmal sogar bis zu 3000 m Höhe und wird bis zu 1000 Jahre alt, dabei aber nur bis zu ca. 30 m hoch. Sie wächst überwiegend in Südtirol, Ötztal, Zillertal, Steiermark, Schweiz und Karpaten. In Deutschland wachsen wenige z.B. im Harz oder auch in der Region Garmisch-Partenkirchen (Schachen).

Grundsätzlich gilt: je höher der Standort, desto langsamer wächst die Zirbe und desto besser die Harzeinlagerung. Das Holz ist dann feinjährig, d.h.die Wachstumsringe sind enger angeordnet.

Wegen des wohltuenden, jedoch nicht aufdringlichen Duftes und der positiven Erfahrungen wurde das Holz schon immer für Täfelungen (Zirbelstuben), Betten und Wiegen, Truhen (zum Aufbewahren von Kleidung) und für Schüsseln  (Lebensmittel) verwendet.
In Zirbelstuben fand man sich zur entspannten, geselligen Runde zusammen.

Man hat Schüsseln und Löffel aus Zirbe, die schon ca. 3000 Jahre alt sind, gut erhalten in einem Hochmoor (2.197 m ü.d.M.) im Südtiroler Ahrntal gefunden.

Typisch für die Zirbe: 5 lange, elastische Nadeln bilden eine Einheit.

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